Praxis der Schematherapie II Modusarbeit, Fallkonzeption und Therapieplanung

Donnerstag, 16. Juli 2020 bis Samstag, 18. Juli 2020 15:00 - 16:30

(24 UE)

Donnerstag 15:00 - 19:00 Uhr
Freitag        9:00 - 18:00 Uhr
Samstag      8:30 - 16:30 Uhr

Dozentinnen: Dr. Susan Mehraein, Dr. Ute Nowotny-Behrens

Ziele:

- Erwerb praktischer Fertigkeiten in der Anwendung der Grundformen schema-therapeutischer Arbeit

- Erlernen der Grundformen schematherapeutischer Interventionen in der Modustherapie

- Eigenständiges Erstellen von Fallkonzepten

- Ableiten individueller Behandlungsstrategien.

Inhalte:

Dieses Seminar bietet im ersten Teil eine Einführung in die Interventionsmöglichkeiten der schematherapeutischen Arbeit mit so genannten Modi. Nach jeweils kurzem theoretischen Überblick werden  die Grundprinzipien der Therapie mit Modi demonstriert und geübt: Genaue Beachtung von Änderungen in der Stimmungslage des Patienten als Indikatoren für wechselnde Modi und Erkennen und Benennen von Modi im Gesprächsverlauf. Es werden Interventionsmöglichkeiten demonstriert und geübt: begrenzte elterliche Fürsorge des verletzbaren Kindmodus, Begrenzung des wütenden Kindmodus, Disziplinierung des impulsiven Kindmodus, Neutralisierung fordernder oder strafender Elternteile, Reduktion der Bewältigungsmodi (passive Erduldung, Kompensation und Vermeidung).

  • Anwendung von Memo-Karten
  • Strategien der begrenzten, Eltern-entsprechenden Fürsorge
  • Strategien zur Veränderung von Verhaltensmustern und Aufbau von Alternativverhalten

Im zweiten Teil des Seminars liegt der Schwerpunkt auf dem Erarbeiten eines individuellen Fallkonzepts gemeinsam mit dem Patienten sowie der Ableitung der spezifischen therapeutischen Strategien. Anhand der individuell erarbeiteten Behandlungspläne werden einzelne Strategien vertieft. Dabei ist das Ziel automatisierte, dysfunktionale Denk- Erlebnis- und Verhaltensmuster zu begrenzen und funktionale, „erwachsene" Verhaltensweisen zu vermitteln. Es werden auch Patienten mit schweren Persönlichkeitsstörungen und/oder mit ausgeprägter Komorbidität berücksichtigt, ebenso wie besonders schwierige Therapiesituationen. Eigene Fälle aus dem Behandlungsalltag, anhand derer beispielhafte Fallkonzeptionen erarbeitet werden, sollten möglichst mitgebracht werden.

Zielgruppe

Psychologische und ärztliche PsychotherapeutInnen sowie psychologische PsychotherapeutInnen in Ausbildung und AssistenzärztInnen in Weiterbildung zum Facharzt.

*Rabatt für Psychologen in Ausbildung (Nachweis erforderlich!) (-10.00 %)

Nummer
15/20
Status
Warteliste
Anmeldeschluss
16.07.20, 12:00
Veranstalter
Freie Plätze
0
Gebühren
480.00 pro Person
Kontakt
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