Information:

Das Freiburger Curriculum zur Psychotraumatherapie wird ab Januar 2020 wieder in bewährter Form angeboten. Es umfasst alle aktuellen, bewährten und empirisch untersuchten Therapieansätze zur Behandlung von akuten und komplexen Traumafolgestörungen und deckt damit die geforderten Inhalte zur Zertifizierung Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT - https://www.degpt.de/curricula/spezielle-psychotraumatherapie.html) umfassend ab. Das Curriculum entspricht den Kriterien der DeGPT für den Erwerb der Zusatzqualifikation „Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT) und ist bei der DeGPT zertifiziert. Gleichzeitig bietet das Curriculum eine vollständige Ausbildung zum EMDR-Therapeuten (EMDRIA - https://www.emdria.de/zertifizierung/therapeutin-erw/) an.

Das 2-jährige Curriculum umfasst 9 Module.

Zur Buchung des Curriculums verwenden Sie bitte entweder unser Kontaktformular oder schreiben eine Email an info@fawp.eu

Für weitere Details bitte auf "Über das Programm" (links) klicken.

Modul 5: Grundlagen (8 UE) und Vertiefung Ia (4 UE) der Behand-lung akuter Traumafolgestörungen und Krisenintervention

Freitag, 20. Oktober 2023 bis Samstag, 21. Oktober 2023 16:00 - 16:30

Grundlagen (8 UE) und Vertiefung Ia (4 UE) der Behandlung akuter Traumafolgestörungen und Krisenintervention

U. Nowotny-Behrens

  • Überblick über nosologische Konzepte in ICD-10/11 und DSM-5
  • Vorstellung der aktuellen AWMF-S2k-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung von akuten Folgen psychischer Traumatisierung“ anhand von Fallbeispielen
  • Phasenverlauf und Symptomatik in der Folge akuter Traumatisierungen
  • Grundlagen der Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung bei unterschiedlichen Traumatypen und -szenarien mit akut belasteten Betroffenen mit dem Fokus auf Unterstützung natürlicher Verarbeitungsprozesse, Identifikation und Aktivierung von Ressourcen
  • Traumaspezifische Beratung (v.a. Psychoedukation) und Krisenintervention bei akuten Belastungsreaktionen in Abgrenzung zur Frühintervention
  • Optionen der Einbeziehung von Angehörigen und des psychosozialen Umfelds
  • Umgang mit akuten Symptomen wie z.B. Dissoziation, Angstreaktionen, Suizidalität
  • Begriffsklärungen „Psych(olog)ische Erste Hilfe“ (PEH) und „Psychosoziale Notfallversorgung“ (PSNV) sowie Überblick über Strukturen und Akteure der PSNV in präklinischen Kontexten (z.B. Kriseninterventionsteams, Notfallseelsorge und Einsatznachsorge)
  • Überblick über theoretische Grundlagen der „Psychosozialen Notfallversorgung“ PSNV für Betroffene von Großschadenslagen (v.a. „Fünf essenzielle Elemente“) mit einem Überblick über Strukturen und - Akteure in präklinischen Kontexten
  • Akutinterventionen für Betroffene und Einsatzkräfte Evidenz, Bedeutung akuter Symptome wie z.B. Dissoziation, Angstreaktionen, Suizidalität
  • Besonderheiten der Versorgung und rechtliche Rahmenbedingungen: potenziell traumatisierende Erlebnisse im Arbeitskontext und akut Gewaltbetroffene

Überblick über Behandlungs- und Unterstützungsoptionen für akut Gewaltbetroffene (v.a. Akutbehandlung gem. Opferentschädigungsgesetz in spez. Ambulanzen (OEG-Modellambulanzen); Frauenhäuser, spez. Notrufe und Beratungsstellen, Opferhilfeorganisationen, Opferschutzbeauftrage und Rechtsberatungen, Zeugenbetreuung und psychosoziale Prozessbegleitung)

Nummer
23/23
Status
Buchung möglich
Anmeldeschluss
20.10.23, 16:00
Veranstalter
Freie Plätze
20
Gebühren
€ 270,00 pro Person
Kontakt
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